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BLOCK :: Passive Dynamik

„Steh still, tu nichts, der Frühling kommt, das Gras wird wachsen...“

Diese freie Übersetzung einer Weisheit aus der fernöstlichen Philosophie gab mir die Inspiration zu dieser Arbeit. ...

"Stand still, do nothing, spring is coming, the grass will grow...".

This free translation of a wisdom from Far Eastern philosophy gave me the inspiration for this work. ...

BODEN

Gemachte Arbeitsspuren (Plastik) / Entstandene Arbeitsspuren (Fußboden)

Das Zusammenspiel gezielter Handlungen und der durch die Handlung entstehenden Spuren ist konzeptioneller Brennpunkt dieser Arbeit. ...

Made traces of work (sculpture) / Created traces of work (floor)

The interplay of deliberate actions and the traces created by the action is the conceptual focus of this work. ...

REALITÄT

„Äußeres Objekt / Inneres Objekt“

Die philosophische Frage nach der Objektivierbarkeit der Realität war grundlegende Inspiration zu dieser Arbeit. ...

"Outer Object / Inner Object"

The philosophical question of the objectifiability of reality was the basic inspiration for this work. ...

BODEN II

Dokumentation als Summe / Dokumentation als Augenblick

Die Inspiration zu dieser Arbeit erhielt ich durch ein Gespräch. In diesem war die Rede davon, daß ein Mensch die Summe seiner Erlebnisse und Erinnerungen ist. ...

Documentation as sum / Documentation as moment

The inspiration for this work came from a conversation. It was said that a person is the sum of his or her experiences and memories. ...

SAATGUT

Virtuelles Saatgut

... die Idee ist ein bissle simpel... Was passiert, wenn die Information einer Pflanze auf eine CD als Informationsträger elektronisch geschrieben/gebrannt wird, diese CD in einen Topf mit Erde gesteckt wird...

Virtual seeds

... the idea is a bit simple... What happens if the information of a plant is electronically written/burned on a CD as an information carrier, this CD is put into a pot with soil...

UNI-CULTURE

Träume, Wünsche, Visionen, Utopien, Ziele ...

sind doch sehr einmalig persönlich ... gehen diese irgendwann verloren? ... begleiten, führen diese das Leben lang? ...

Dreams, wishes, visions, utopias, goals ...

are very uniquely personal ... do they get lost at some point? do they accompany and guide us throughout our lives?

Für mich geht es in erster Linie um Ideen, Fragen, Visionen – und erst danach um die Entscheidung, mit welcher Technik oder welchem Material ich diesen Fragen nachgehe.

Generative Kunst bedeutet für mich nicht zwingend den Computer. Den Kern beschreibt Sol LeWitt treffender: „Die Idee wird zur Maschine, die die Kunst macht." In diesem Sinne arbeite ich – ob ich auf einem Blatt Papier stehe und das Wort Warten schreibe, soweit mein Arm es in diesem Moment erlaubt, oder ob persönliche Erlebnisse und Tagebucheinträge den Startpunkt einer digitalen Bildgenerierung bilden. In beiden Fällen schreibe ich das System. Das System erzeugt das Werk.

Was mich dabei interessiert, ist der gelebte Zufall – nicht der externe. Mein Körper, der Augenblick, die innere Verfassung: das sind die Parameter, die sich verändern und das Ergebnis formen. Gleiche Regel, immer neues Ergebnis – weil das Leben selbst sich einschreibt.

In meiner digitalen Arbeit setzt sich dieser Prozess fort: Tagebucheinträge und persönliche Erlebnisse werden zum Ausgangsmaterial einer Bildgenerierung, DrawingBotV3 extrahiert daraus ein Liniengerüst, und der Stiftplotter bringt es auf Papier. Was entsteht, ist eine Spur durch mehrere Schichten des Werdens – vom Erleben zur Linie.

Die Dimension „Zeit" ist dabei zentral: nicht nur als Qualität des Augenblicks, sondern als Dauer, die jede Station dieses Prozesses benötigt. Jeder dieser Momente – das Schreiben, das Warten auf das generierte Bild, das geduldige Ziehen jeder Linie – ist Teil des Werks, nicht Vorbereitung darauf. Weitere Dimensionen sind „Aktion" – das Tun, das Entscheiden, das Einrichten – und „die Erfahrung", die durch dieses Tun gesammelt wird.

Im Zusammenspiel mit KI erkunde ich eine für mich zentrale Frage: Was macht Menschsein aus? Was ist der Mensch – im Unterschied zur Maschine, aber auch im Dialog mit ihr? Der gelebte Zufall – Körper, Augenblick, innere Verfassung – bleibt dabei das, was keine KI ersetzen kann: der Parameter, der sich mit jedem Tag, jeder Erfahrung, jedem Atemzug verändert.

Technik und Subjektivität sind keine Gegensätze. Der Algorithmus sitzt im Körper. Die Maschine führt aus, was ein langer Weg menschlicher Entscheidungen und gelebter Momente vorbereitet hat.

Ein mir wichtiger „Nebeneffekt" bleibt: Durch das eigene Erleben bilde ich mir eine eigene Meinung – nicht über Technik, sondern über das, was mich als Mensch bewegt und zu fragen treibt.

For me, it is first and foremost about ideas, questions, and visions – and only then about deciding which technique or material I use to pursue those questions.

Generative art does not necessarily mean the computer, as far as I am concerned. Sol LeWitt put it more precisely: "The idea becomes the machine that makes the art." This is the spirit in which I work – whether I am standing on a sheet of paper and writing the word Waiting as far as my arm will reach in that particular moment, or whether personal experiences and diary entries form the starting point of a digital image generation process. In both cases, I write the system. The system produces the work.

What interests me is lived chance – not external chance. My body, the moment, my inner state: these are the parameters that shift and shape the outcome. The same rule, always a different result – because life itself inscribes itself into the work.

In my digital practice, this process continues: diary entries and personal experiences become the source material for an image generation, DrawingBotV3 extracts a framework of lines from that image, and a pen plotter brings it onto paper. What emerges is a trace through several layers of becoming – from experience to line.

The dimension of time is central to this: not merely as the quality of a given moment, but as the duration each stage of the process requires. Every one of these moments – the writing, the waiting for the generated image, the patient drawing of each line – is part of the work itself, not a preparation for it. Further dimensions are action – the doing, the deciding, the setting up – and experience, gathered through that doing.

In dialogue with AI, I explore a question that sits at the heart of my practice: what does it mean to be human? What is the human being – in contrast to the machine, but also in conversation with it? Lived chance – the body, the moment, the inner state – remains what no AI can replace: the parameter that shifts with every day, every experience, every breath.

Technique and subjectivity are not opposites. The algorithm resides in the body. The machine carries out what a long sequence of human decisions and lived moments has prepared.

One outcome that matters greatly to me remains: through my own experience, I form my own opinion – not about technique, but about what moves me as a human being and what compels me to keep asking questions.

WORK IN PROCESS

30 SEKUNDEN: multidisciplinary art by Dirk Rothe

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